Transbaltic Tag 5: Ungskär – Christiansø


Aufgestanden um 6:30, abgelegt um 7:00, denn ab 14:00 sollten der Wind und die Welle zunehmen. Spiegelglatte See und 25 Knoten Reisegeschwindigkeit Richtung Erbseninseln und Bornholm. Rasant!

Mitten auf der Ostsee haben wir dann ein Stündchen Fender-über-Bord geübt. Hier der Beweis:


Natürlich – wie konnte es anders kommen – ist uns eine Leine in die Schraube geraten, liess sich aber wieder entfernen, ohne zu tauchen oder zu schneiden. Weiter ging die Reise mit ansteigender See und Wind. Etwas früher als vorhergesagt – die letzten Meilen zu den wunderschönen Erbseninseln nördlich von Bornholm (nach Christiansø) – waren dann auch anstrengend und erforderten viel Konzentration. Letztlich aber hat sich unser kleines Boot sehr gut geschlagen und wir auch. In Christiansø angekommen hat unser Boje-über-Bord Übungseinheit sich ausgezahlt, denn wir haben die ins Wasser gefallene Mütze eines Touristenkindes aus den inzwischen durchaus heftigen Seen geborgen. Der Wind und die Welle bauten sich dann sehr schnell zu einem ausgewachsenen Starkwind auf (gute 8 Windstärken). Bei dem Wetter hätten wir nicht draussen sein wollen! Unsere Lebensmittelvorräte waren erschöpft und der Kaufmann hatte schon zu. Deus ex machina: ein deutscher Einhandsegler hat uns zu Bergen von Bratkartoffeln, Pfefferminztee und zum Übernachten auf seinem Boot eingeladen. Das haben wir bei dem Sturm dankend angenommen. Da auch noch Geburtstag war, wurde auch angestossen, es gab also nicht ausschliesslich Pfefferminztee…

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